Hier erfahren Sie alles über die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie, die uns seit Anfang November 2024 vorliegt. Nahwärmeprojekt Reyershausen – eine Initiative für klimafreundliche, wirtschaftliche und zukunftssichere Wärmeversorgung direkt vor Ort.
Warum ein Nahwärmenetz?
Die Machbarkeitsstudie zeigt:
Ein Nahwärmenetz bietet für Reyershausen zahlreiche Vorteile, selbst wenn die Anfangsinvestitionen hoch erscheinen. Mit bereits vorhandenen Abwärmequellen von DBW und Plessemilch verfügen wir über einen enormen Standortvorteil – Versorgungssicherheit und stabile Preise sind zum Greifen nah.
Ihre Vorteile im Überblick
Kosten und Beteiligung
Für die Finanzierung ist Ihre Beteiligung entscheidend. Geplant ist eine Einlage in die zukünftige Betreibergesellschaft zwischen 5.000 EUR und 10.000 EUR pro Haushalt. Diese Einlage bleibt Ihr Anteil an der Gesellschaft – Sie investieren in Ihre eigene Energieversorgung und profitieren langfristig. Es wird zudem geprüft, ob die Einlage auch in Raten gezahlt werden kann, um die finanzielle Belastung besser zu verteilen.
Warum jetzt handeln?
Wie können Sie sich beteiligen?
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Besuchen Sie regelmäßig unsere Webseite für Neuigkeiten und Termine. Nutzen Sie die Chance, Teil einer nachhaltigen und zukunftssicheren Gemeinschaftslösung zu werden!
Kontakt: info@energie-reyershausen.de
Telefon: 05594 204 302
Nächster Termin: Jahreshaupt-Gesellschafterversammlung am 11. Februar 2025
Gemeinsam schaffen wir die Wärmeversorgung von morgen – lokal, nachhaltig und wirtschaftlich!
Die von Gunter Brandt (Gesellschaft für umweltfreundliche Technologie – GUT) vorgestellten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zeigt das hohe Potenzial der lokalen Wärmelieferanten auf.
Michael Kralemann vom Netzwerk 3N betonte ebenfalls, dass ein Nahwärmenetz wirtschaftlich attraktiv und zukunftssicher sei.
Das Protokoll der Veranstaltung enthält zudem die von den Teilnehmern gestellten Fragen und die dazugehörigen Antworten.
Vor dem Hintergrund klimatischer Herausforderungen und der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen zielt unser Nahwärme-Projekt darauf ab, eine nachhaltige und unabhängige Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe zu etablieren.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden deshalb die lokalen Voraussetzungen geprüft und neben der Biogasanlage Plesse-Milch GmbH wurde die Firma DBW „Advances fiber technologies“ als 2. möglicher Energielieferant ausgemacht. Der Zwischenbericht zeigt, dass diese beiden Abwärmequellen sogar ausreichen würden, um den Wärmebedarf des gesamten Ortes zu decken.
Der Wärmebedarf der bislang Interessierten beträgt 4.000 MW/ha (1/3 Drittel für öffentliche Einrichtungen). Dies entspricht etwa der Hälfte der nutzbaren Kapazitäten.
Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben die Preise volatil und eine verlässliche Kalkulation schwieriggemacht. Obwohl die Preise aktuell wieder sinken, erfolgte die Kalkulation auf Höchstpreisniveau.
Zentrale Ergebnisse der Kostenberechnung:
Haupttrasse der Wärmeleitung 2,8 Mio €
Unterstränge 1,4 Mio €
Nahwärmenetz 4,2 Mio €
Wärmespeicher 1,5 Mio €
Investitionsbedarf 5,7 Mio €
Eine BAFA-Förderung (40% für das Nahwärmenetz und 50% für den Wärmespeicher) ist möglich, aber nur bis 2028 gesichert.
Trotz erheblichen Investitionsbedarfes deutet der Zwischenbericht auf eine wirtschaftliche Machbarkeit des Projektes hin.
An das Endergebnis der Machbarkeitsstudie, die im August vorliegen soll, werden sich die weiteren (Planungs-) Schritte anschließen.
Zügig gilt es, eine passende Gesellschaftsform zu finden und die Gründung der Gesellschaft voranzutreiben. So können die erforderlichen Verträge geschlossen werden und Ausschreibungen zeitnah erfolgen, um einen Umsetzungsstart im Jahr 2026 zu realisieren.
Noch ein Wort zu den in den Medien kommunizierten 30.000 € Kosten pro Anschluss:
Die Größenordnung ist so nicht korrekt. Es wird keine Einlage von jedem Haushalt in dieser Höhe nötig sein. Vielmehr ist wahrscheinlich, dass der Großteil der Summe zunächst über Kredite der zu gründenden Betreibergesellschaft finanziert und dann zum Beispiel über 20 Jahre über den Wärmepreis bezahlt wird – so wie die Gaskunden über den Gaspreis eben auch das Gasnetz finanzieren.
Wie wir am Beispiel Bioenergiedorf Asche gesehen haben, konnte dort im Anschluss an die 20 Jahre der Wärmepreis noch einmal deutlich gesenkt werden.
Im Übrigen: Wenn sich statt 100 Haushalte alle 250 Haushalte anschließen, würden sich die angenommenen Investitionskosten von 30.000 € in etwa halbieren.
Fazit: je mehr Haushalte sich anschließen, desto geringer die Kosten für jeden Einzelnen!
Weitere Anschlusswillige zu finden und viele weitere Details werden in den nächsten Monaten durch die Arbeitsgruppen angegangen.
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